Datenschutzerklärung
1. Verantwortliche Stelle
Verantwortlich für die personenbezogenen Daten in dieser Anwendung ist die
Versammlung, die sie führt — nicht der technische Betreiber der Installation.
Eine Versammlung ist dabei keine Rechtsperson: der unten benannte
Datenschutz-Kontakt ist deshalb keine Beigabe, sondern der Weg, auf dem die
verantwortliche Stelle für dich erreichbar ist. Jede Versammlung benennt
ihn selbst.
die Versammlung, die diese Anwendung führt
Ruppert Ballewski
info@rbnet.me
Erste Anlaufstelle ist der Betreiber der Installation. Er reicht dein Anliegen an die zuständige Versammlung weiter.
2. Auftragsverarbeiter (Betreiber der Installation)
Der Betreiber stellt Server, Software und Sicherungen bereit und verarbeitet
die Daten ausschließlich im Auftrag der Versammlung. Ihm gehören außerdem
das Impressum, die Zugriffsprotokolle, die Abwehrmaßnahmen und — falls
eingeschaltet — die Reichweitenmessung. Womit er beauftragt ist und woran er
gebunden ist, steht im Auftragsverarbeitungsvertrag; die Aufbewahrungsfristen
in Punkt 8 sind darin als Weisung angenommen.
Ruppert Ballewski
info@rbnet.me
https://rbnet.me/imprint
3. Wozu diese Anwendung Daten verarbeitet
Sie organisiert die Zusammenarbeit einer Versammlung: Zusammenkunftspläne,
Predigtdienst, Trolley-Dienst, Reinigung, Abwesenheiten und die dazugehörigen
Benachrichtigungen. Ohne diese Verarbeitung gibt es die Anwendung nicht.
4. Welche Daten das sind
- Stammdaten: Name, Gruppe, Ernennung, Ämter, optional Mailadresse und Telefonnummer
- Konto und Anmeldung: Benutzername, Passwort-Prüfwert, Passkeys, letzte Anmeldung
- Einteilungen in Pläne, Gebietszuteilungen und deren Verlauf
- Abwesenheiten und Rückmeldungen
- Das Prüfprotokoll — eine Sicherungsmaßnahme nach Art. 32
- Gerätezustand: Browser, letzte Aktivität, ob die App installiert ist
- Freiwilliges: Profilbild, Push-Abonnements, Kalender-Abo, persönliches Notizbuch, Standortfreigabe
5. Was andere in der Versammlung von dir sehen
Das ist der Zweck der Anwendung und kein Fehler — es gibt nur bislang keine
Stelle, an der es einmal ausgesprochen wird. In Listen, die ein großer Teil
der Versammlung sieht, erscheinen:
- dein Name, deine Gruppe, deine Ernennung und deine Ämter
- deine Aufgaben in den Plänen, mit Datum
- deine Abwesenheiten als Zeitraum — der Grund gehört nicht dazu
- welche Gebiete du bearbeitest, und wer sie vorher hatte
Nicht sichtbar für andere sind: dein persönliches Notizbuch, deine
Push-Abonnements, dein Kalender-Abo und dein Gerätezustand. Mailadresse und
Telefonnummer sehen Verwalter, nicht die ganze Versammlung.
6. An wen Daten hinausgehen
Diese Liste wird aus der Einstellung dieser Installation gelesen,
nicht abgeschrieben — sie kann deshalb nicht veralten:
- Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) — Kartenkacheln — erfährt IP-Adresse und Kartenausschnitt
- Google / Apple / Mozilla — Push-Zustellung je Gerät — erfährt, dass eine Nachricht an dieses Gerät geht
- der Kalenderdienst, den die Person selbst wählt — Kalender-Abo — erhält den vollständigen persönlichen Plan
- der SMTP-Anbieter der Installation — Mailversand (Einladung, Passwort zurücksetzen)
- Ruppert Ballewski — Auftragsverarbeiter — Betrieb, Sicherungen, Protokolle
- https://stats.rbnet.me/js/script.file-downloads.outbound-links.js — Reichweitenmessung — Seitenaufrufe ohne Konto-Bezug
Der Kartendienst erfährt bei jeder geladenen Kachel deine IP-Adresse und
welchen Ausschnitt du ansiehst. Der Push-Dienst deines Geräts erfährt, dass
eine Nachricht an dieses Gerät geht. Der Kalenderdienst, den du selbst
aussuchst, erhält deinen vollständigen persönlichen Plan; das ist in der
Regel ein Anbieter außerhalb der EU.
Welcher Kartendienst zeichnet, wählt die Versammlung, die diese Anwendung
führt — aus dieser Liste und aus keiner anderen:
- OpenStreetMap Foundation — weltweit
- Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) — Deutschland
Oben in der Empfängerliste steht der Dienst, der es heute ist.
Ein Wechsel innerhalb dieser Liste ändert diesen Text nicht und wird dir
deshalb nicht erneut vorgelegt; er wird im Prüfprotokoll der Anwendung
festgehalten. Ein vierter Dienst wäre eine neue Fassung.
7. Was freiwillig ist, und wie du es abwählst
Sieben Verarbeitungen kannst du abschalten, ohne dass es jemanden außer dich
betrifft. Für alles andere gilt die Kenntnisnahme, nicht die Einwilligung:
es muss ohnehin geschehen, damit die Versammlung ihre Arbeit organisieren
kann.
- Kalender-Abo — im Profil widerrufen. Danach liefert die Adresse nichts mehr.
- Push-Benachrichtigungen — je Gerät im Profil abschalten.
- Profilbild — im Profil entfernen.
- Mailadresse und Telefonnummer — im Profil leeren. Die Adresse darf leer bleiben.
- Standortfreigabe für die Karte — der Schalter auf der Karte, und die Freigabe im Browser.
- Persönliches Notizbuch — es gehört dir; du füllst es oder nicht.
- Reichweitenmessung — in dieser Installation eingeschaltet; sie zählt Seitenaufrufe ohne Konto-Bezug.
8. Wie lange Daten bleiben
Die Fristen stehen fest im Code und sind nicht je Versammlung einstellbar —
eine Frist je Versammlung wäre eine Einstellung, keine Zusage. Sie werden
hier aus derselben Stelle gelesen, aus der die Löschroutine sie nimmt:
- benachrichtigungen: 180 Tage
- abwesenheiten, predigtdienst, pioniere, trolley: 2 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- reinigung, instandhaltung, räume: 3 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- zusammenkunftspläne: 5 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- gesperrte konten (dann anonymisiert): 2 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- gebietshistorie: 2 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- zeilen ohne lebendes konto: 2 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- angetroffene: name: 3 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- angetroffene: die zeile: 10 Jahre, auf ein Jahresende gerundet
- öffentliche gebietslinks: 1 Jahr ab Ausgabe, taggenau
- gebiete, gruppen: keine Frist (Stammdaten der Versammlung)
- prüfprotokoll: system: 90 Tage
- prüfprotokoll: schedule: 730 Tage
- prüfprotokoll: trolley: 730 Tage
- prüfprotokoll: territory: 730 Tage
„Löschen" heißt in dieser Anwendung anonymisieren: die Zeile
bleibt stehen, damit jeder alte Plan lesbar bleibt, und trägt danach eine
Kennung statt eines Namens. Ein hartes Löschen zerrisse die Pläne, in denen
du eingeteilt warst.
9. Deine Rechte
- Auskunft (Art. 15) und Datenübertragbarkeit (Art. 20): im Profil unter „Auskunft" als ZIP herunterladen — je Herkunft eine JSON-Datei.
- Berichtigung (Art. 16): das Profil ist selbst bearbeitbar.
- Löschung (Art. 17): bei der Versammlung beantragen; sie führt die Anonymisierung durch.
- Widerspruch und Widerruf: für alles unter Punkt 7 jederzeit und ohne Angabe von Gründen.
- Beschwerde bei der zuständigen Aufsicht.
10. Sicherheit und Sicherungen
Die Verbindung ist verschlüsselt. Das persönliche Notizbuch liegt zusätzlich
verschlüsselt in der Datenbank. Sicherungen, die den Server verlassen, werden
vor dem Verlassen verschlüsselt; der Schlüssel zum Entschlüsseln liegt nicht
auf diesem Server.
11. Meldung einer Datenschutzverletzung
Der Betreiber meldet unverzüglich an die Versammlung (Art. 33 Abs. 2), die
Versammlung binnen 72 Stunden an die Aufsicht (Art. 33 Abs. 1) und bei hohem
Risiko an die Betroffenen (Art. 34). Der Weg ist ausgeschrieben. Empfänger
der ersten Stufe ist die im Verarbeitungsverzeichnis eingetragene Vertretung
der Versammlung, hilfsweise ihre Antwort-Adresse.
12. Die Liste der Anschriften, an denen nicht geklingelt wird
Diese Anwendung führt je Versammlung eine Liste von Anschriften, die im Dienst nicht besucht werden.
Sie betrifft Menschen, die kein Konto in
dieser Anwendung haben, und deshalb steht sie hier gesondert.
- Was darin steht: die Anschrift und die Klingelposition
(„2. von unten links"). Im Altbestand steht daneben noch ein auf
drei Zeichen gekürzter Namensrest; neu wird kein Name
mehr erfasst.
- Woher es kommt: in der Regel aus der Bitte der
betroffenen Person selbst, an der Tür ausgesprochen (Art. 13). Wo
daneben ein Name steht, stammt er vom Klingelschild
(Art. 14).
- Warum wir das dürfen: Art. 6 Abs. 1 lit. f. Das
berechtigte Interesse ist im Kern das der betroffenen Person selbst —
nicht besucht zu werden. Eine Einwilligung wäre nicht nachweisbar
(Art. 7 Abs. 1) und für sie schlechter: ihr Widerruf hieße Löschung,
und Löschung hieße Besuche.
- Wer es sieht: die Versammlung und, über einen
Gebietslink, wer das Gebiet bearbeitet. Der Name wird dort
nicht angezeigt, die Klingelposition schon.
- Wie lange: der Namensrest drei Jahre, die Zeile zehn —
jeweils ab dem späteren von letztem Besuch und Erfassung. Der Wunsch
verfällt nicht, die Zuordnung zwischen Wunsch und Bewohner schon: nach
zehn Jahren wohnt dort mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand anderes.
- Wie man herauskommt: ein Wort an die Versammlung
genügt. Widerspruch heißt: der Name wird gelöscht,
nicht die Zeile — die Zeile zu löschen stellte genau die Besuche wieder
her, gegen die der Widerspruch sich richtet. Wohnung ist nicht Mensch.
Ebenso kann die ganze Zeile entfernt werden, wenn wieder geklingelt
werden darf.
Fassung: f4ce98f8bddbfd0a
· Verbindlich ist die deutsche Fassung.